Interrail,  Reisetagebuch

Wien

Welcome to Vienna! 

Von Bratislava ging es für uns nach Wien. Das Beste an der Sache? Nur eine Stunde Zug fahren – so kurz wird unsere Strecke nicht wieder sein. So konnten wir entspannt um 11:00h aus dem Hostel auschecken und waren dennoch bereits um 13:00h in Wien.

 

Unser Airbnb:

Ca. 25 Minuten Fußmarsch vom Hauptbahnhof entfernt befand sich unser Airbnb, ein Zimmer in einer Privatwohnung. Der Host Alex (den wir nicht einmal gesehen haben) ‚begrüßte‘ uns mit einem vierseitigen Regelwerk, was uns erst ein wenig schockierte, im Endeffekt war dann aber alles ganz entspannt. Küche und Bad gaben alles notwendige her und so konnten wir angenehme zwei Nächte in Wien verbringen.

 

Sehenswürdigkeiten & Tipps:

Zwar kamen wir am Dienstag wie bereits erwähnt um halb 2 in unserer Unterkunft an, dennoch nutzten wir den Tag (leider) nicht. Den Plan für den nächsten Tag konnten wir immerhin fertigstellen und auch die Berichte zum Konzentrationslager Auschwitz und Sightseeing in Krakau wurden erledigt, die restliche Zeit haben wir mit einfach mal im Bett liegen verbracht. Am nächsten Tag hätten wir die Zeit gerne noch gehabt, selbst Schuld!

Museumsviertel:

Erster Halt in Wien war der Maria-Theresien-Platz, an welchem sich das kunsthistorische Museum befindet. Zwar betraten wir dieses nicht, dennoch bot das Gebäude auch von Außen einen netten Anblick.

 

Der Justizpalast:

Im Justizpalast sind u.a. der Oberste Gerichtshof oder das Landesgericht Wien ansässig. Im Jahre 1927 hat es hier den Justizpalastbrand gegeben, welcher die Eskalation der Demonstrationen gegen ein zweifelhaftes Urteil (Schattendorfer Urteil – Sozialdemokraten wurden beschossen, die Täter jedoch freigesprochen) darstellt. Die Haupthalle des Palastes ist nach kurzer Sicherheitskontrolle frei zugänglich, Tafeln dort erinnern an die Ereignisse von 1927.

 

Die Hofburg:

Unweit von Justizpalast und kunsthistorischem Museum befindet sich die Hofburg, welche bis 1918 Residenz der Habsburger (österreichische Kaiserfamilie) in Wien war. Heute ist hier die Nationalbibliothek angesiedelt, zudem liegt hier auch der Amtssitz des österreichischen Bundespräsidenten. 

 

Wiener Staatsoper:

Auf dem Weg zum Karlsplatz gingen wir nun an der Wiener Staatsoper vorbei, eines der bekanntesten Wahrzeichen der Stadt und eine der berühmtesten Opern der Welt. Besichtigt werden kann das Gebäude nur im Zuge einer Führung, daher gaben wir uns mit dem Anblick von Außen zufrieden.

 

Wiener Karlskirche:

Am Karlsplatz angelangt wurde sofort die Karlskirche sichtbar, ein weiteres klassisches Wahrzeichen der Stadt. Das Gebäude wurde in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts erbaut und steht heute unter Denkmalschutz. Auch hier ist der Eintritt in das Innere nur für 8€ möglich, also zogen wir weiter.

 

Schloss Belvedere:

Das Schloss Belvedere wurde zu Beginn des 18. Jahrhundert für Prinz Eugen erbaut, heute beheimatet es wechselnde Ausstellungen.

 

Wiener Prater:

Ein weiteres klassisches Wahrzeichen ist der Wiener Prater, ein weitläufiges Parkgelände. Insbesondere der auf diesem Gelände angesiedelte Freizeitpark mit seinem von weitem sichtbaren Riesenrad ist berühmt.

Bei 30 Grad und brütender Sonne gönnten wir uns im daneben liegenden Park eine kurze Auszeit.

 

Ernst-Happel-Stadion:

Das für uns beide (haha, Witz des Tages) unbestrittene Highlight der Stadt ist das Ernst-Happel-Stadion, das Nationalstadion Österreichs. Über 50.000 Menschen finden im weiten rund Platz, neben Spielen der Nationalmannschaft findet hier regelmäßig auch das Stadtderby zwischen der Austria und Rapid statt. Eine ‚Besucher-Corner‘ (einfach nur ein offener Zaun, sodass man bis zum letzten inneren Zaun laufen und von dort aus in das Stadion sehen kann) ermöglichte den Blick in das Stadion.

 

Hundertwasserhaus:

Unsere vorletzte Station war das Hundertwasserhaus. Dies wurde 1983-1985 nach der Idee vom österreichischen Künstler Friedensreich Hundertwasser gebaut. Es dient heute als Wohnhaus.

 

Schloss Schönnbrunn:

Den Abschluss bildete das Schloss Schönbrunn, welches 1638 – 1643 gebaut wurde. Es ist das größte Schloss Österreichs, beinhaltet den ältesten noch bestehenden Tierpark der Welt und ist zudem UNESCO-Weltkulturerbe. 

 

Eigentlich wollten wir auch noch zu den 15km entfernten Weinbergen raus fahren. Da wir aber leider erst auf halber Strecke gemerkt haben dass wir in der falschen Straßenbahn sitzen, fiel dies leider flach da wir es sonst nicht rechtzeitig nach Hause geschafft hätten um noch einzukaufen. (Merke: vertraue nie auf die Straßenbahnnummern aus anderen Reiseblogs, die Nummern können sich ändern!) 

Wien ist eine verdammt schöne Stadt, ein Besuch lohnt sich definitiv! Leider haben wir die Zahl der Sehenswürdigkeiten zunächst unterschätzt, so hätten wir gerne den verplemperten Nachmittag noch genutzt und z.B. noch das berühmte Parlament besucht oder uns im Schloss Schönbrunn mehr Zeit genommen.

 

Milly und Marcel

Wir sind Milly und Marcel

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