Mittel-/Südamerika,  Reisetagebuch

Sucre

Willkommen in der wohl schönsten Stadt Südamerikas! 

Bei der Planung unserer Bolivienreise gab es eigentlich nur zwei feste Punkte, La Paz und die noch folgende Uyuni-Salzwüste. Sucre gehört mit 240.000 Einwohnern nicht zu den großen Städten Boliviens, aufgrund der für uns günstigen Lage (Sucre liegt zwischen La Paz und Uyuni) sowie der Tatsache, dass Sucre die Hauptstadt Boliviens ist, entschieden wir uns doch für einen Stop dort. Aus anfänglich zwei geplanten Nächten wurden schlussendlich Sechs und Sucre wurde zu einem echten Höhepunkt unserer bisherigen Reise.

Unser Hostel:

Unser Hostel war das ‘Celtic Cross’, ein wesentlicher Grund für unseren ungeplant langen Aufenthalt. Durch die angeschlossene Sprachschule war das Hostel gut besucht, außerdem herrschte dort eine auffällig entspannte Stimmung und wir fühlten uns pudelwohl. Pluspunkte waren die riesige, gut ausgestattete Küche sowie der offene Innenhof, in welchem unter freiem Himmel gegessen, gelernt oder einfach entspannt werden konnte. Wir wären gerne noch länger geblieben und behalten das ‘Celtic Cross’ in guter Erinnerung!

Was es zu sehen gab:

Sucre besitzt aufgrund seiner überschaubaren Größe nicht unbedingt viele Sehenswürdigkeiten, vielmehr ist die Stadt selbst das Highlight. Dennoch verbrachten wir die Tage nicht ausschließlich im Liegestuhl:

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Cal Orcko:

‘Cal Orcko’ liegt ein wenig außerhalb in einem Industriegebiet, dennoch ist es mit dem Bus 4, welcher einen Block von der Plaza entfernt abfährt, einfach zu erreichen. Neben Fabriken kann man dort den Parque Cretacico besuchen, einen Dinosaurierpark. Neben den wohl am besten erhaltenen Dinosaurerspuren der Welt kann man dort einiges über Dinosaurier erfahren:

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Plaza 25 de Mayo:

Der Hauptplatz Sucre’s beherbergt neben der Kathedrale von Sucre u.a. auch der Regierungspalast. Unserer Meinung nach gehört die ‘Plaza de 25 Mayo’ zu den bisher schönsten Hautplätzen unserer Reise!

Der Regierungspalast
Die Plaza 25 de Mayo
Die Kathedrale von Sucre

Estadio Olimpico Patria:

Mit dem ‘Club Universitario de Sucre’ besitzt Sucre einen Erstligisten, glücklicherweise stand am Sonntag ein Heimspiel an. Im 32.000 Personen fassendem ‘Estadio Olimpico Patria’ war mit dem ‘Club San Jose’ der amtierende Tabellenführer zu Gast, in einem einseitigen Spiel schlug der Gast die Heimelf mit 4:0. Das Spiel war sehr einseitig, dennoch war Marcel mehr als froh, auch im dritten Reiseland ein Erstligaspiel sehen zu können.

 

Kloster ‘La Recoleta’:

Nur einen halben Kilometer von unserem Hostel befand sich das Kloster ‘La Recoleta’, ein beliebter Aussichtspunkt. Sucre besitzt keinen klassischen Mirador, dennoch kann man vom Kloster aus einen Teil der Stadt überblicken. Wir besuchten es am Samstag Abend, neben einer schön beleuchteten Stadt trafen wir dort eine Gruppe singender und feiernder Menschen, welche gute Laune verbreiteten.

 

Sucre gilt unserer Meinung nach definitiv zu Recht als eine der schönsten Städte Südamerikas, wir haben unseren Aufenthalt dort sehr genossen. Sucre eignet sich außerdem sehr gut zum Spanischlernen, leider hatten wir jedoch bereits unseren Flug nach Santiago de Chile gebucht und daher nicht ausreichend Zeit. Die anderen Hostelgäste schwärmten jedoch sehr vom Unterricht in der ‘Open Spanish School’, mit ca. 100€ für 20 Unterrichtsstunden an fünf Wochentagen sowie freier Unterkunft im Hostel kann man wohl nirgends sonst so günstig und mit viel Spaß Spanisch lernen.

Wir wollen nun die größte und höchste Salzwüste der Welt in Uyuni entdecken, bis dann!

 

Milly & Marcel 

Wir sind Milly und Marcel

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