Interrail,  Reisetagebuch

Rovinj

Ein Wochenende in Rovinj

Nach dem kurzen Stop in Pula ging es für uns am Freitagmittag weiter nach Rovinj, einer weiteren (viel kleineren) Küstenstadt in Istrien. Die 35 km Entfernung von Pula nach Rovinj legten wir wieder mit dem Bus zurück, der Fahrer war dabei nicht weniger lebensmüde. Aber wir haben es überlebt!

 

Unser Airbnb:

Unsere Unterkunft in Rovinj war zwar nicht die Günstigste, aber dennoch ein richtiger Volltreffer. Unsere Gastgeberin hieß Anita, eine süße Omi, welche sogar deutsch sprechen konnte. Sie empfing uns zunächst mit einem Glas Wein und einem kleinen Gespräch, ehe es in unser Zimmer ging. Es war ein kleines Apartment mit eigenem Bad, welches fast wie ein Hotelzimmer war. Lediglich eine Küche fehlte, weswegen wir uns von Brot, Wraps und Müsli ernähren mussten. 

Auch eine kleine Terrasse war Bestandteil des Apartments, sodass wir morgens beim Frühstück auf die Schildkröten in Anitas Garten schauen konnten.

 

Was gab es zu sehen:

Rovinj ist wesentlich kleiner als Pula und hat nur knapp 14.000 Einwohner, sodass es nicht viele Sehenswürdigkeiten zu entdecken gab. Die Altstadt ist auch hier wirklich schön, viele kleine und enge Gassen erinnern uns dabei schon an die Nähe zu Italien.

 

Das Franziskanerkloster: 

Der erste Punkt unserer Liste war nicht so einfach zu finden, sodass wir mehrere Anläufe brauchten (welche allesamt bergauf führten) um das Kloster zu finden.

Endlich angekommen machten wir ehrlicherweise nur ein schnelles Foto, denn wirklich spektakulär sah das Gebäude nicht aus. Im Inneren soll sich heute eine Sammlung von Gegenständen aus dem 15. Jahrhundert befinden. 

 

 

Kirche der heiligen Euphemia:

Wenn es ein klassisches Symbol für Rovinj gibt, so ist es am ehesten der hohe Kirchturm der Kirche der heiligen Euphemia, welcher aus der Altstadt rausragt. Von Innen ist die Kirche eher unspektakulär, der Kirchturm kann jedoch bestiegen werden und soll einen schönen Ausblick bieten. Da der Aufstieg zur Kirche und das warme Wetter (über 30 Grad) uns jedoch schon zu schaffen machten verzichteten wir darauf.

 

Bucht Lone:

Nach der Altstadt spazierten wir am Hafenufer entlang.

Nach ca. 2 Kilometern stießen wir auf die Bucht Lone, einem beliebten Badestrand. Hier stiegen wir noch einmal in das Mittelmeer, welches im Vergleich zu Rijeka schon deutlich wärmer war. Leider war die Bucht hier sehr felsig, sodass wir nicht ganz ohne Blessuren wieder aus dem Wasser kamen.

 

Rovinj ist ein sehr schönes Städtchen, doch auch hier wimmelt es wie in Pula nur von Touristen. Insbesondere unsere coole Unterkunft wird uns dennoch in Erinnerung bleiben. Zum Abschied haben wir sogar noch einen kleinen Magneten von Anita geschenkt bekommen. ☺️

Für uns ging es nun nach Venedig (wo wir in diesem Augenblick auch sind), leider war der Plan bis dort nicht ideal. Unser Bus fuhr erst am späten Nachmittag nach Triest, sodass wir 6 Stunden am Busbahnhof in Rovinj warten mussten. Den Bus nach Triest (zumindest hoffen wir das es im Bus passierte) verließ Marcel dann ohne sein Portmonee, wie wir später feststellen mussten. 😭Beide Personalausweise und seine beiden Kreditkarten sind daher erst mal weg, wir hoffen nun auf einen ehrlichen Finder. Eine Antwort auf die Anfrage bei FlixBus kann bis zu 3 Wochen dauern, wir sind gespannt und berichten von Zuhause. 

Die Unterkunft in Triest bei einem ausschließlich Italienisch sprechenden älteren Herren war wie unsere Stimmung dann auch eher ein Reinfall, die Nacht ging dennoch vorbei. Nun kann es in Venedig eigentlich nur besser werden!

Milly und Marcel 

Wir sind Milly und Marcel

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.