Mittel-/Südamerika,  Reisetagebuch

Rosario

Zwischenstop in Rosario

Auf unserem Weg Richtung Buenos Aires hielten wir für vier Nächte in Rosario. Obwohl Rosario mit fast 950.000 Einwohnern die drittgrößte Stadt Argentiniens ist, trafen wir überraschenderweise nicht so viele Backpacker wie gewöhnlich. Wahrscheinlich fahren viele von Cordoba direkt nach Buenos Aires.

Rosario ist in vielerlei Hinsicht eine interessante Stadt, u.a. auch politisch: Als einzige argentinische Großstadt spielt der Sozialismus hier eine Rolle, seit fast 30 Jahren stellt die sozialistische Partei den Bürgermeister. Laut unserem Hostelbesitzer ist dies der Grund für die bspw. hohe Zufriedenheit in der Bevölkerung.

Rosario ist aber auch der Geburtsort mehrerer weltbekannter Persönlichkeiten, vor allem vieler Fußballspieler. Der argentinische Revolutionär Ernesto Che Guevara wurde in Rosario geboren, zudem die Spieler Lionel Messi, Angel di Maria oder Mauro Icardi (und noch viele mehr!) sowie der Schlagersänger Semino Rossi.

Unser Hostel: 

Untergekommen sind wir im “La Lechuza” Hostel im 4-Bett Zimmer. Der Besitzer, welcher wirklich einen kleinen Schaden hat, war super nett und hat sich viele Gedanken bei der Gestaltung gemacht (wie z.B. Steckdosen und kleine Lampen an jedem Bett, was  in einem Mehrbettenzimmer Gold wert ist). Am letzen Abend haben wir zusammen mit ihm und einem weiteren Gast ein Asado (das berühmte argentinische Barbecue) veranstaltet, dabei brachte er uns auf den Geschmack des argentinischen Steaks. Das war wirklich gut!

Was es zu sehen gab: 

Av. Cordoba:

Die Avenida Cordoba ist eine Straße in Cordoba, sie verläuft u.a. als Verbindung zwischen der Plaza San Martin und dem ‘Monuments a la Bandera’. Zwischen diesen beiden Orten ist sie eine reine Fußgängerzone und bildet daher die zentrale Einkaufsstraße der Stadt.

Zumindest ein Hauch von Weihnachten..

 

Plaza 25 de Mayo:

Am Ende der Av. Cordoba, unweit des Monuments, befindet sich die Plaza 25 de Mayo.

An dieser Plaza befindet sich auch die Kathedrale von Rosario:

 

Monumento a la Bandera:

Das Nationalflaggendenkmal wurde am 20. Juli 1957 eingeweiht, am Jahrestodestag des Erfinders der argentinischen Flagge, Manuel Belgranos. An diesem Ort finden die jährlichen zentralen Feierlichkeiten zu Ehren der argentinischen Flagge statt. 

Der Turm des Monuments ist begehbar und besitzt eine Aussichtsplattform an dessen Spitze.

Der Eingang des Turms
Die Aussicht vom Turm

Auch auf dem argentinischen zehn Peso Schein befindet sich das Monument

 

Das Ufer des Rio Parana:

Rosario liegt direkt am Ufer des Flusses Rio Parana, dadurch besitzt u.a. die Schifffahrt einen hohen Stellenwert in Rosario. Mittlerweile befinden sich dort zudem viele Kulturzentren und Jugendeinrichtungen.

Kleiner Tipp: Nehmt die linke Treppe, die Rechte ist eine Sackgasse..

Weiter entlang des Ufers befindet sich eines der bedeutendsten Museen der Stadt: Das Museo de Arte Contemporaneo

 

Boulevard Oroño:

Juan (der Hostelbesitzer) stellte uns den Boulevard Oroño als den schönsten Boulevard der Welt vor. Durch die unzähligen Restaurants sowie vor allen Dingen durch die Palmen ist diese Straße tatsächlich ziemlich schön, ob es jedoch für den Titel ‘der schönste Boulevard der Welt’ reicht? Wir wissen nicht so recht..

 

Plaza San Martin:

Die Plaza San Martin ist der Hauptplatz in Rosario, den Mittelpunkt bildet wieder einmal eine Statue von Jose de San Martin.

Natürlich befinden sich auch einige wichtige Gebäude an der Plaza, u.a. die Universität oder ein Regierungsgebäude. 

 

Parque de la Independencia:

Der Parque de la Independencia ist eine riesige Parkanlage in Rosario, u.a. befinden sich hier ein großer See, ein Fußballstadion sowie eine Pferderennbahn.

Der Hipodromo Independencia (die Pferderennbahn)

 

Estadio Marcelo Bielsa:

Das Estadio Marcela Bielsa ist das Fußballstadion der Newells Old Boys, einer von zwei Erstligavereinen der Stadt. Vor einigen Jahren lernte hier ein gewisser Lionel Messi das Fußballspielen. Mit Diego Maradona schnürte auch der zweite bedeutende argentinische Kicker am Ende seiner Karriere seine Fußballschuhe für die Schwarz-Roten, brachte es jedoch lediglich auf sieben Pflichtspiele.

 

Wir verbrachten in Rosario gleich vier Nächte (und somit mehr eine Nacht mehr als geplant), dies hatte mehrere Gründe: Wir erwischten ein richtig cooles Hostel, zudem hat die Stadt einige Sehenswürdigkeiten und ist auch sonst sehr angenehm. Wir fühlten uns sehr wohl und würden jederzeit wiederkommen!

Nun steht bereits unsere letzte Station in Argentinien auf dem Plan, die Hauptstadt Buenos Aires. Hier werden wir den Rest des Jahres verbringen (inkl. eines kleinen Abstechers nach Uruguay), wir sind gespannt!

 

Milly & Marcel

Wir sind Milly und Marcel

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