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Pula

Ein Abend in Pula

Am Donnerstag Nachmittag ging es für uns weiter, nächster Halt sollte Pula sein. Pula ist mit 57.000 Einwohnern die größte Stadt Istriens, einem Gebiet im Nordwesten von Kroatien.

Das Schienennetz ist in Kroatien eher schwach ausgebaut, so war uns im Vorfeld schon klar dass wir von Rijeka nach Trieste (Italien) nicht den Zug nehmen können. Die einzige Verbindung sollte uns mehrstündig über Ljubljana führen. Ursprünglich hatten wir außerdem 7 Tage in Rijeka eingeplant und wollten hier ein paar Tage am Strand verbringen, vor Ort erschien uns dies jedoch zu viel. Also ging es für uns wie erwähnt am Donnerstag via Bus in das 100km entfernte Pula. Der Busfahrer schien dabei pünktlich nach Hause zu wollen, sodass wir in einer abenteuerlichen Fahrt durch die Dörfer entlang der Küste fuhren und heilfroh nach 2 Stunden in Pula ausstiegen.

 

Unser Airbnb:

In Pula verbrachten wir nur eine Nacht, daher brauchten wir auch nur eine günstige Unterkunft. Wir kamen bei Sanja unter, die in ihrer Wohnung zwei Zimmer vermietete (ein Paar aus Holland war mit uns dort). Die Wohnung war wirklich gut und wir hatten alles was wir benötigten.

Außerdem war man in wenigen Minuten in der Altstadt und in 20 Minuten am Busbahnhof, für uns daher ideal.

 

Was gab es zu sehen?

Pula ist voll mit Touristen, dementsprechend ist die ganze Stdt auch auf diese ausgerichtet. Neben den zahlreichen Restaurants und Souvenirgeschäften hat es jedoch auch ein paar Sehebswürdigkeiten zu bieten.

 

Amphitheater:

Der absolute Klassiker von Pula ist das Amphitheater, das sechstgrößte antike Amphitheater überhaupt. Heutzutage finden dort viele verschiedene Veranstaltungen statt, neben Konzerten und Filmfestivals wurden hier auch bereits Eishockeyspiele (bei 23 Grad) ausgetragen. Am besagten Abend war im Amphitheater sogar ein Gladiatorenkampf, den wir uns jedoch entgehen ließen.

 

Das Forum:

Bei einem Spaziergang durch die Altstadt gelangt man zwangsläufig auf das Forum, den Hauptplatz. Dieser bildete schon früher das Zentrum der Stadt, heute findet man hier vor allem jede Menge Restaurants.

Auf dem Forum liegt zudem der Augustustempel, der letzte der ursprünglich drei Tempel am Forum. Benannt zu Ehren des römischen Kaisers beinhaltet er heute eine Ausstellung zur römischen Geschichte Istriens.

 

Der Triumphbogen:

Weiter entlang der Altstadt stößt man auf den Triumphbogen, welcher aus dem Jahr 29-27 v. Chr. stammt. Früher lehnte er an das Stadttor, im Zuge der Stadterweiterung blieb jedoch nur noch der Triumphbogen erhalten.

 

Die leuchtenden Giganten:

Jeden Abend mit Anbruch der Dunkelheit kann man im Hafen Pulas eine weitere Sehenswürdigkeit bestaunen. Die Kräne der Werft ‚Uljanik‘ leuchten seit Mai 2014 im dunkeln in verschiedenen Farben, ‚Schuld‘ daran ist der kroatische Lichtdesigner Dean Skira.

 

Da wir in Pula nur einen Nachmittag Zeit hatten haben wir nur einen kleinen Teil der Stadt gesehen, zumindest die Standardsehenswürdigkeiten konnten wir jedoch abhaken. Die Stadt (insbesondere die Altstadt) machte dabei einen sehr schönen Eindruck, dementsprechend wimmelt es hier jedoch auch von Touristen.

Milly und Marcel 

Wir sind Milly und Marcel

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