Interrail,  Reisetagebuch

Pisa

Kurzausflug zum Schiefen Turm!

Nach Rom standen für uns Florenz oder Pisa zur Auswahl, insgesamt sollte Florenz dabei schöner sein und so fiel uns die Wahl nicht schwer. Dennoch sollte in Pisa einer der Klassiker schlechthin warten, also nahmen wir uns in Florenz einen Tag für einen Kurzausflug nach Pisa Zeit.

Was gab es zu sehen?

In Pisa hatten wir eigentlich nur ein Ziel, dreimal dürft ihr raten. Dennoch finden sich neben dem Turm noch zwei weitere (zumindest von außen) interessante Gebäude.

Dom von Pisa:

Der Dom von Pisa ist die Kathedrale des Erzbistums Pisa und liegt (wie der Turm und das Baptisterium auch) auf dem ‚Piazza del Duomo‘. 

 

Baptisterium:

Als Ergänzung des Doms wurde im Jahre 1152 das Baptisterium als Taufkirche am Westende des Doms gebaut.

 

Schiefer Turm von Pisa:

Einer der berühmtesten Türme der Welt ist der Schiefe Sturm von Pisa, der zum Dom von Pisa gehört. Aufgrund des weichen Untergrundes ist der eigentlich aufrecht geplante Turm in die berühmte Schieflage geraten, dennoch ist er nicht – wie oft gedacht – der schiefste Turm der Welt.

Fast interessanter als der Turm selbst sind die Unmengen von Menschen, die, auf Pfeilern eines Zaunes balancierend, den Turm entweder gerade schieben, als Eis auf ihrer Waffel essen oder dessen Fahne klauen wollen. In diesen peinlichen Club reihte sich Milly natürlich auch ein, zum Glück kannte uns dort keiner!

 

Stadio Romeo Anconetani:

Der kundige Blick eines Fußballfans erspäht bei einem Blick auf den Schiefen Turm direkt den markanten Flutlichtmast am linken Turmrand, sodass wir uns spontan auf dem Weg zum Stadio Romeo Anconetani, Spielstätte des drittklassigen AC Pisa, machten. Zu unserem Glück fanden kleinere Arbeiten im Stadion statt, sodass ein kleines Tor offen stand und mir (Marcel) den Zutritt in den Tempel ermöglichte.

Bereits von Außen konnte man einiges erahnen, die wahre Pracht zeigte sich jedoch erst vom Rasen aus: eine überdachte Haupttribüne und ein weites Rund aus moosbegrünten Betonstufen ließen das Herz höherschlagen und zeigten einmal mehr die Schönheit Italiens. Der Fußball in Italien ist insgesamt eher auf dem absteigenden Ast, sodass man auch im dortigen Profifußball noch solch schöne Stadien ohne Schnickschnack bestaunen kann. Fernab von Popcorn und VIP-Lounge gibt es hier vielleicht noch den wahren Fußball, den man im deutschen Profifußball leider schmerzlichst vermisst. 

 

Der Schiefe Turm von Pisa steht wohl auf jeder To-do-Liste eines Italienurlaubers und er ist tatsächlich auch ganz witzig anzusehen. Wir tauchten dort jedoch zur Mittagszeit auf und mussten den Anblick mit schätzungsweise einer Million anderer Menschen teilen, also hielten wir uns dort nicht länger als nötig auf und hakten diesen Punkt zufrieden ab.

 

Milly und Marcel

Wir sind Milly und Marcel

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