Asien,  Reisetagebuch

Ninh Binh

Nur zwei Stunden von Hanoi oder fünf Stunden von Cat Ba entfernt liegt Ninh Binh, eine etwa 160.000 Einwohner fassende Stadt in der gleichnamigen Region Ninh Binh. Die Stadt Ninh Binh ist absolut unspektakulär und wirklich nicht sehenswert, im Umfeld gibt es dennoch einige coole Orte und so entschieden wir uns auf unserem Weg Richtung Süden für einen kleinen Besuch.

 

Unser Hostel:

Die meisten Touristen kommen im kleineren und schöneren Tam Coc, nur 8km von Ninh Binh, unter, wir wählten dennoch eine Unterkunft in Ninh Binh (wir wollten uns die Taxikosten von der Bushaltestelle in Ninh Binh nach Tam Coc sparen, der Bus hielt dann allerdings auch in Tam Coc an – schade!). Mit dem ‘Central Backpacker Hostel’ gibt es dort eigentlich nur eine preislich vernünftige Unterkunft mit solider Bewertungen. Das Hostel hatte ein 24-er Schlafsaal, durch abgetrennte Betten war es dort dennoch ziemlich ruhig. Eigentlich gibt es nicht viele Kritikpunkte am ‘Central Backpackers Hostel’, dennoch fehlte dort definitiv die Atmosphäre und wir fühlten uns auch nicht richtig wohl. Für zwei Nächte wars wirklich in Ordnung, im nächsten Leben würden wir uns aber eine Unterkunft in Tam Coc suchen.

 

Was es zu sehen gab:

Wie erwähnt befinden sich die Sehenswürdigkeiten alle in der Region Ninh Binh und außerhalb der Stadt, wir mieteten uns also wiedermal einen Roller und machten uns damit auf den Weg.

Hang Mua:

Am ‘Hang Mua’ findet man gleich zwei Berge, welche beide einen coolen Ausblick auf das Umfeld, aber auch auf den jeweils anderen Berg mit Tempel auf der Spitze bieten. Die Treppe hinauf wurde durch die chinesische Mauer inspiriert. 

Leider war das Wetter nicht optimal..

 

Hoa Lu Ancient Capital:

Im 10. Jahrhundert war Hoa Lu, heute nur ein kleines Örtchen, die Hauptstadt Vietnams. Die meisten Gebäude aus der Kaiserzeit sind leider zerstört, dennoch kann man vor Ort noch das ein oder andere Gebäude sowie das rekonstruierte Eingangstor besichtigen. 

 

Bai Dinh Tempelanlage:

Ca. 30km von Ninh Binh entfernt liegt relativ still und heimlich die größte Tempelanlage des Landes, ‘Bai Dinh’. Das gesamte Gelände ist ziemlich weitläufig, vor Ort kann man sich u.a. mit Golfkarts von A nach B fahren lassen. Wir machten unsere Runde natürlich zu Fuß und besichtigten neben der schon von weitem sichtbaren Stupa noch die ‘Hauptpagode’ sowie die Buddhastatue.

Fotos innerhalb der Pagode waren verboten, sie gehörte jedoch definitiv zu den bisher beeindruckendsten Tempeln unserer Reise!

 

Ninh Binh lag für uns auf dem Weg und somit war unser Besuch eigentlich nur logisch, dennoch haben uns die drei Sehenswürdigkeiten im Umfeld gut gefallen und wir würden auch so sicherlich jedem einen Stop empfehlen.

Wir werden seit langer, langer Zeit mal wieder einen Zug betreten und mit der Bahn rund 12 Stunden weiter südlich bis nach Hue, der alten Kaiserstadt, fahren. Bis bald!

Milly & Marcel

Wir sind Milly und Marcel

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