Asien,  Reisetagebuch

Mandalay

Nun ging es also mit großen Schritten auf das burmesische Neujahr zu, dem größten Feiertag in Myanmar. Wir hatten keine Ahnung was uns erwarten würde, im Vorfeld wurden uns aber vier Tage Stillstand angekündigt. Wir quartierten uns für drei Tage in Mandalay, der zweitgrößten Stadt in Myanmar, ein und ließen uns überraschen!

 

Unser Hostel:

Das ‘Ostello Bello Mandalay’ ist eines von insgesamt vier Ablegern der italienischen (uns unbekannten) Hostelkette ‘Ostello Bello’ in Myanmar. Als modernes und hippes Hostel im europäischen Stil war es natürlich ein wenig teurer als klassische Hostels (von welchen es in Mandalay aber auch nur wenige gibt), dafür war der 8er-Schlafsaal aber auch super gemütlich und allgemein die Atmosphäre sehr angenehm. Es gab am Morgen ein kleines Frühstück und tagsüber eine Reihe von Aktivitäten, wir fühlten uns wohl!

 

Was es zu sehen gab:

Ehrlicherweise verbrachten wir viel Zeit im Hostel und eher wenig Zeit beim Sightseeing, dennoch konnten wir zumindest ein wenig aus der Stadt mitnehmen.

Mingun:

Mandalay liegt direkt am Irawadi-Fluss und am anderen Ufer befindet sich das kleine Dorf ‘Mingun’. Mit der Fähre fuhren wir in rund 60 Minuten dorthin und besuchten dort zwei beliebte Sehenswürdigkeiten:

Mingun Pagode:

1790 wollte der damalige König Bodawpaya in Mingun die größte Pagode der Welt errichten. 29 Jahre später, mit dem Tod des Königs, wurden jedoch die Bauarbeiten eingestellt und die Pagode nicht zu Ende gebaut. Heute ist die Basis ungefähr 50m hoch. 1838 wurde die Pagode bei einem Erdbeben stark beschädigt. 

 

Hsinbyume-Pagode:

Ungefähr aus der gleichen Zeit stammt dieser wunderschöne Tempel, gebaut wurde er zu Ehren der verstorbenen Königsgemahlin Hsinbyume im Jahre 1816.

 

Kuthodaw-Pagode:

Zurück in Mandalay besuchten wir eine weitere besondere Pagode, die ‘Kuthodaw-Pagode’. Berühmt ist diese Pagode für die 729 in kleinen Stupas befindlichen Marmortafeln, auf welchen das Leben und die Lehre Buddhas geschrieben sind. Inoffiziell gelten sie als das größte Buch der Welt.

traditionelles Makeup/ Sonnenschutz
traditionelles Makeup/ Sonnenschutz

 

Thingyan-Fest (Wasserfest):

Wie erwähnt besuchten wir Mandalay während der Zeit des burmesischen Neujahrsfestes. Dieses gilt, wie wir schnell merkten, auch als Wasser-Festival, am Straßenrand stehen dabei nämlich überall Menschen und machen andere Menschen (am liebsten die Roller- und Tuk Tuk Fahrer) nass. Wir fanden dieses Spektakel ziemlich witzig, wenn wir deswegen auch bei jedem Schritt vor die Haustür klitschnass wurden.

 

Mandalay selber hat neben den von uns besuchten Orten noch ein paar mehr Highlights, dennoch haben wir die wohl wichtigsten Dinge ‘abgearbeitet’ und ansonsten das coole Wasserfest miterlebt. Uns hat es gefallen!

Milly & Marcel

Wir sind Milly und Marcel

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