Interrail,  Reisetagebuch

Mailand

Last but not least: Mailand!

Gefühlt sind wir erst gestern in den Zug nach Kopenhagen gestiegen und heute ist bereits unser letzter Tag in Mailand, Wahnsinn! Also machten wir uns heute zum vorerst letzten Mal auf und entdeckten Mailand, die Stadt der Mode.

 

Unser Hostel:

Ausnahmsweise buchten wir in Mailand kein Airbnb sondern ein Hostel, so wie wir unsere Reise auch begonnen hatten. Das ‚New Generation Hostel‘ ist günstig, sauber und besitzt eine Küche, dennoch kommt hier leider kein richtiges Hostelfeeling a la Bratislava auf. Dennoch keine schlechte Unterkunft und für zwei Nächte ideal.

 

Was gab es zu sehen?

Santa Maria della Grazie:

Eigentlich wollten wir die Sehenswürdigkeiten nach der ‚Wichtigkeit‘ abgrasen, somit wollten wir beim Mailänder Dom anfangen. Gleich zu Beginn vertauschten wir jedoch die Namen der Kirchen und standen plötzlich vor der ‚Santa Maria della Grazie‘. Die Kirche gehört zum Weltkulturerbe der UNESCO und ist insbesondere für das Wandgemälde ‚das Abendmahl‘ von Leonardo da Vinci bekannt. Leider hätte zum Besuch der Kirche ein wenig Vorarbeit (Reservierung) gehört, also sahen wir die Kirche nur von außen.

 

Castello Sforzesco:

Das Castello Sforzesco ist ein Schloss aus dem 15. Jahrhundert und beheimatet heute zahlreiche Kunstsammlungen. Schön ist auch der Park hinter dem Schlaf mit viel Rasen und einem Schildkrötenteich.

 

Arco della Pace (Friedensbogen):

Wenn man durch das Schloss und den Park spaziert gelangt man zum ‚Arco della Pace‘. Der Triumphbogen wurde zu Beginn des 19. Jahrhundert errichtet und sollte zunächst an den Ruhm Napoleons bzw. später an den europäischen Frieden erinnern.

 

Cimitero Monumentale:

Der ‚Cimitero Monumentale‘ ist der 1866 eröffnete Zentralfriedhof in Mailand. Sehenswert sind hier die Kapelle am Eingang sowie die zahlreichen schön gestalteten Gräber. Viele (v.a. in Italien) berühmte Personen liegen hier begraben, u.a. Davide Campari (Erfinder des Aperol Spritz), Hermann Einstein (Vater von Albert) oder Guiseppe Meazza (Fußballspieler und -trainer).

 

Guiseppe-Meazza-Stadion:

Das ‚Guiseppe-Meazza-Stadion‘ oder ‚San Siro‘ ist das größte Stadion in Italien und Heimstätte der Mailänder Klubs AC und Inter Mailand. Da ein Besuch des Stadttderbys ganz oben auf meiner (Marcels) Liste steht entschieden wir uns gegen eine Stadionführung und machten nur ein schnelles Beweisfoto.

Ein weiteres kleines Highlight ist die Metro, die zum Stadion fährt, da diese voll automatisch ohne Fahrpersonal fährt (wie in Kopenhagen auch): 

 

Sant‘Ambrogio:

Mailand steht den anderen italienischen Städten im Kirchenreichtum in nichts nach und so schaffte es auch die Sant‘Ambrogio auf unseren Plan. Benannt wurde die Kirche nach dem Bischoff Ambrosius, dessen sterbliche Überreste sich noch heute in der Kirche befinden.

 

Mailänder Dom:

Die Sehenswürdigkeit Mailands schlechthin ist der Mailänder Dom, welcher 1386 erbaut wurde und flächenmäßig die dreitgrößte Kirche der Welt ist. Leider haben wir die Öffnungszeiten um ein paar Minuten verpasst und daher den Dom nicht von innen gesehen.

 

Galleria Vittorio Emanuele II.:

Die ‚Galleria Vittorio Emanuelle I.‘ ist ein Einkaufszentrum, welches bereits 1876 eröffnet wurde. Es liegt direkt neben dem Mailänder Dom und schließt zu diesem mit einem Triumphbogen ab. Die Gallerie enthält neben Restaurants v.a. Geschäfte teurer Marken (Prada, Loui Vitton, usw.) und ist somit nichts für vernünftige Menschen. Dennoch ist das imposante Gebäude einen Spaziergang wert.

 

Zuletzt hakten wir noch die zwei letzten Dinge ab die man in Italien gemacht haben sollte: Espresso trinken und Pizza essen. Zum Schluss kann man sich eben auch noch mal was gönnen 🙂 

 

Mailand ist eine schicke Stadt und unser Besuch hat sich auf jeden Fall gelohnt. Besonders Modefans kommen hier voll auf ihre Kosten, wie die meisten, von uns besuchten, italienischen Städte gibt es hier jedoch auch viele Kunstmuseen und Kirchen.

Ehrlicherweise schielten wir während des Aufenthalts immer auch mit einem Auge auf den morgigen Tag, unsere Heimreise. Morgen früh geht es zum Flughafen Bergamo und dann nach Hamburg!

Wir haben unfassbar viel gesehen und erlebt, dennoch vermisst man auf der Reise auch gewisse Dinge. Vielleicht werden wir uns hier auch nochmal gesondert zu melden, jetzt freuen wir uns nur noch auf die Menschen und unsere Betten zuhause und melden uns nach jetzigem Stand spätestens Ende August aus Mexiko wieder!

 

Milly und Marcel 

Wir sind Milly und Marcel

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.