Mittel-/Südamerika,  Reisetagebuch

Isla Holbox

Welcome to little paradise

Wie bereits im letzten Bericht erwähnt wird es von vielen als das Highlight in Yucatan beschrieben, daher ließen wir uns einen Besuch natürlich nicht nehmen. Die Insel Holbox ist eine 42km lange und nur 2km breite Insel vor der Nordküste Yucatans. Straßen? Autos? Hier nicht! Die “Straßen” bestehen aus Sand und waren während unseres Besuchs teilweise mit riesigen Pfützen überflutet. Fortbewegungsmittel sind hier Golfcars, Quads, Roller oder Fahrräder – wir finden es klasse! Auf Holbox ist nicht der klassische Tourismus wie in Cancun oder Playa del Carmen zu finden, hauptsächlich stoppen hier Backpacker wie wir.

 

Unser Hostel:

In Holbox entschieden wir uns wieder für ein Hostel, dabei lag die Wahl zwischen einem teureren Partyhostel (14€ pro Nacht und Person) und einem günstigeren und besser gelegenen Hostel (8€ p. N. u. P.). Wir entschieden uns letztendlich für das Günstigere, was wir später aber noch bereuen würden. Anders als auf Hostelworld angegeben waren das Frühstück sowie Handtücher nicht inklusive, eine Küche gab es ebenfalls nicht (hatten wir leider bei der Buchung übersehen). Das Hostel war definitiv nicht schlecht, dennoch haben wir unsere Wahl ein wenig bereut. Im Hostel gab es keinen gemütlichen Gemeinschaftsbereich und auch keine Aktivitäten, schade!

Auf der Insel ist zudem der Internetempfang sehr schlecht (dies gilt wohl für die gesamte Insel). An sich kein all zu großes Problem, hätten wir uns nur im Vorfeld vielleicht ein bisschen mehr über die Insel informiert.

 

Was gab es zu sehen:

Wie bereits erwähnt machten wir uns im Vorfeld weniger Gedanken über Holbox, weshalb wir nicht all zu viel unternahmen. Holbox ist berühmt für seinen kilometerlangen Sandstrand, richtige Sehenswürdigkeiten gibt es auf der Insel jedoch kaum  –  es ist halt eine kleine Insel. 

Dennoch werden in Holbox eine Menge Touren angeboten, sodass Einem definitiv nicht langweilig werden muss. Bekanntestes Beispiel ist das Schnorcheln mit Walhaien, aufgrund der hohen Preis (ab 90€ p.P.) entschieden wir uns jedoch mit einem weinenden Auge dagegen. 

Hauptsächlich schwammen wir im Meer (welches mit 29 Grad definitiv keine Abkühlung darstellte) und entspannten am Strand, dennoch machten wir zumindest ein paar kleine ‘Touren’:

Holbox erkunden: 

Die Insel Holbox lässt sich auf verschiedenste Art erkunden, wir wählten eine Sportliche und liehen uns zwei Fahrräder:

 

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Sonnenuntergang am Strand:

Ein Ereignis, welches man sich auf jeden Fall nicht entgehen lassen sollte! Hier sagen wahrscheinlich Bilder mehr als Worte. 

 

Salsa tanzen: 

In unserem Hostel haben wir erfahren, dass jeden Samstagabend in einem anderen Hostel ein kostenloser Salsa-Kurs angeboten wird. Dazu konnten wir natürlich nicht Nein sagen – wenn man schon in Mexiko unterwegs ist, sollte man zumindest auch einmal Salsa getanzt haben. Professionelle Salsa-Tänzer werden wir in diesem Leben wohl nicht mehr.. 

 

Biolumineszenz – leuchtendes Plankton:

Durch unsere Room-Mates haben wir erfahren, dass es auf Holbox “Biolumineszierendes Plankton” gibt. Wem das genauso viel sagt wie uns, hier eine vereinfachte Erklärung: durch Bewegung im Wasser fängt das Plankton durch eine chemische Reaktion an zu leuchten. Also machten wir uns am späten Abend zusammen zum Strand (ganz im Westen) auf. Leider war das grüne Leuchten weder auf Fotos noch auf Videos zu sehen – die schönsten Momente hat man halt nur im Kopf. 🙂 

 

Nun steht unsere letzte Station auf der Yucatan-Halbinsel an: Merida!

Milly und Marcel

Wir sind Milly und Marcel

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