Mittel-/Südamerika,  Reisetagebuch

Florianopolis

Zeit zum Anbaden!

Wir haben es geschafft! Nach 15 Stunden im Bus sind wir an der Küste Brasiliens, genauer gesagt in Florianopolis (kurz: Floripa), angekommen. Bei bestem Wetter (30 Grad +, strahlender Sonnenschein) verließen wir den Bus, da kam sofort gute Laune auf!

Über 97% von Florianopolis liegen auf einer Insel (Ilha de Santa Catarina) vor der Atlantikküste, diese ist jedoch per Brücke mit dem Festland verbunden und so benötigten wir keine Fähre o.ä. Zwar leben in Florianopolis über 400.000 Menschen, vor allem ist es jedoch für seine über 40 Badestrände bekannt und daher ein beliebter Urlaubsort.

Unser Hostel:

Wir suchten uns ein Hostel in dem ehemaligen Fischerdörfchen ‘Barra da Lagoa’, ca. 14km vom Zentrum entfernt. Das ‘Iguana Beach Hostel’ konnte auf Hostelworld.com mit einer guten Bewertungen sowie einer fantastischen Lage punkten, vor Ort bewahrheitete sich zumindest die Lage als wirklich gut. Natürlich hat die Entfernung zum Zentrum auch ihren Nachteil, mit dem öffentlichen Nahverkehr brauchten wir rund eineinhalb Stunden vom Busbahnhof zum Hostel. Dennoch war es der Strand, nur wenige Meter vom Hostel entfernt, definitiv wert!

Das Hostel selber war eher mittelmäßig, der 10er-Saal war schon ordentlich runtergerockt (das obere von Millys Etagenbett war beispielsweise erst vor wenigen Tagen rausgebrochen, daher hatte sie zumindest in der ersten Nacht freie Sicht an die Decke) und die Küche nur sehr spartanisch eingerichtet. Die Bar mit Meerblick sowie das sehr gute Frühstücksbüffet (welches es in der Bar mit Meerblick gab) gleichten diese Punkte mindestens wieder aus, als Sahnehäubchen gab es jeden Abend einen gratis Caipirinha in der Bar (diese hatte übrigens Meerblick;-) ).

Der Blick von der Dachterrasse des Hostels

Das Hostel gehört sicherlich nicht zu unserer Top-10, für unsere Zwecke war es jedoch ausreichend und wir waren absolut zufrieden.

Unser Hostel

Was es zu sehen gab:

Diese Rubrik ist natürlich an dieser Stelle ein wenig überflüssig, natürlich gab es hier vor allem eins: Strand! Dennoch machten wir am Abreisetag noch einen kleinen Abstecher in das Zentrum und konnten hier zumindest die beiden Hauptsehenswürdigkeiten mitnehmen.

Praia Barra da Lagoa:

Der Strand von ‘Barra da Lagoa’ befand sich nur etwa 100m von unserem Hostel entfernt, natürlich besuchten wir ihn mehrmals. Das Meer war an dieser Stelle kühler als erwartet (bei der Temperatur jedoch durchaus aushaltbar) und auch etwas wellig, dementsprechend gilt dieser Strandabschnitt als Paradies für Surfanfänger. Wir hatten jedoch auch ohne Surfbrett unseren Spaß mit den Wellen:-)

Im Inneren von Barra da Lagoa, man findet vor allem Restaurants und kleinere Geschäfte mit Badekram

Am Abend wurde am Strand fleißig Beachsoccer gespielt
Der Weg zum Hostel führte über einen Kanal
Der Blick von der Kanalbrücke

 

Mercado Publico:

Im Zentrum befindet sich diese Markthalle, in ihr kann man u.a. verschiedene frische Meeresfrüchte kaufen. Außerdem gibt es dort zahlreiche Restaurants, Cafés und Bars.

 

Ponte Hercílio Luz:

Diese beeindruckende Brücke verbindet Florianopolis mit dem Festland, derzeit wird sie jedoch repariert und daher nicht befahren.

 

Wir verbrachten nur zwei Nächte in Florianopolis, im Nachhinein hätte man es dort sicherlich auch länger ausgehalten. Der Strand dort war wunderschön und das Meer eine willkommene Abkühlung. Da wir jedoch noch ein paar Orte in Brasilien besuchen wollen, packen wir unsere Rucksäcke und ziehen weiter. Als nächstes steht ein kleiner ‘Heimatbesuch’ an, lasst euch überraschen!

Milly & Marcel

Wir sind Milly und Marcel

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