Asien,  Reisetagebuch

Chiang Mai

Last Stop in Thailand: Chiang Mai!

Thailand ist in puncto Einreise zwar ein sehr touristenfreundliches Land, dennoch muss man sich auch hier an die Visa-Aufenthaltsdauer von 30 Tagen halten. Durch den zehntägigen Stop in Khao Lak blieben uns letztendlich 20 Tage übrig und so galt es langsam Abschied zu nehmen, immerhin hatten wir für diese Zeitspanne einiges sehen können.

In Chiang Mai leben zwar nur 135.000 Menschen, dennoch gilt es als die größte und wichtigste Stadt im Norden Thailands. Der Norden Thailands gilt grundsätzlich als weniger touristische Region (zumindest im Vergleich zum Süden), dennoch steht zumindest Chiang Mai auf vielen Reiseplänen. Da es für uns als nächstes nach Laos (welches nördlich von Thailand liegt) ging, bot sich immerhin ein kurzer Stop an. 

 

Unser Hostel: 

Da wir mit dem Nachtbus an- und abreisten, benötigten wir lediglich eine Unterkunft für eine Nacht in Chiang Mai. Wir entschieden uns für das ‘Chiang Mai Capsule Hostel’, dies konnte vor allem mit Vorhängen und Steckdosen an den Betten, einer zentralen Lage sowie einem günstigen Preis (das Bett im 10er-Schlafsaal lag bei ungefähr 4,50€ p.P./Nacht) punkten. Für unsere Zwecke war es absolut in Ordnung!

 

Was es zu sehen gab:

Wochenendmarkt:

Wir erreichten Chiang Mai am Sonntag und damit stand für uns natürlich der Sonntagsmarkt auf dem Programm, zum Schlendern sowie für ein leckeres Abendessen gibt es fast keinen besseren Ort. Auf dem Markt wurde vor allem handwerkliches Gut verkauft, auf der Suche nach Souvenirs beispielsweise wäre man hier mehr als fündig gewesen. Doch auch die Essensstände waren wieder zahlreich vertreten und so probierten wir das ein oder andere thailändische Gericht.

 

Stadtmauer:

Die viereckige Altstadt Chiang Mai’s ist von einer teilweise noch heute erhaltenen Stadtmauer sowie einem Wassergraben umgeben, auf der Suche nach einer Wechselstube (schließlich braucht man für das Laos-Visa US-Dollar) spazierten wir ein wenig entlang dieser Grenzen.

 

Wat Chang Taem:

Chiang Mai ist definitiv für seine zahlreichen Tempel bekannt, ungefähr 200 sollen es im Stadtgebiet sein. Viele davon liegen in der Altstadt und lassen sich problemlos zu Fuß ablaufen.

Unser erster Tempel war der ‘Wat Chang Taem’. Sicherlich ist er nicht der spektakulärste Tempel, dennoch lohnt sich ein kleiner und kostenfreier Rundgang dort.

 

Wat Chedi Luang:

Diese Tempelanlage gehört zu den größten und berühmtesten Tempelanlagen innerhalb der Altstadt.

In buddhistischen Tempeln gibt es einige Regeln, u.a. sollen Knie und Schultern jederzeit bedeckt sein.
Dieser Chedi (Teil einer Tempelanlage) wurde im 15. Jahrhundert gebaut, überlebt allerdings nur knapp 100 Jahre und brach Mitte des 16. Jahrhunderts zusammen

Der ‘Wat Chedi Luang’ ist schon ziemlich beeindruckend und die 40 Baht (ugf. 1,10€) lohnen sich zweifelsfrei. Auf dem Gelände gibt es noch eine weitere Besonderheit: Beim ‘Monk Chat’, welcher unter einem kleinen Pavillon neben dem Haupttempel stattfindet, kann man tagsüber mit den auf der Anlage lebenden Mönchen über Thailand, den Buddhismus oder andere Themen frei plaudern. Die Mönche verbessern so ihr Englisch und unterrichten Touristen gleichzeitig in ihrer Kultur und Religion, eine ziemlich coole Sache!

 

Wat Pan Tao:

Dieser Tempel ist im Vergleich zu den anderen nicht sonderlich spektakulär, durch seine Holzbauweise ist er dennoch besonders.

 

Wat Phra Singh:

Neben ‘Wat Chedi Luang’ ist ‘Wat Phra Singh’ sicherlich die zweite berühmte Tempelanlage innerhalb der Stadtmauern.

Bei den rechts sitzenden Mönchen fragten wir uns einige Minuten, ob sie echt oder künstlich seien – es sind Wachsfiguren!
Hauptattraktion der Anlage ist dieser vergoldete ‘Chedi’

 

Chiang Mai ist eine hübsche und im Vergleich zu Bangkok angenehm ruhige Stadt mit einigen schönen Tempeln innerhalb der Altstadt und damit sicherlich immer eine Reise wert. Aus verschiedensten Gründen besuchten wir die Hauptsehenswürdigkeit, die Tempelanlage ‘Wat Phra That Doi Suthep’ nicht, diese liegt einige Kilometer außerhalb auf einem Berg und soll vor allem eine schöne Aussicht bieten. Dennoch hat uns der Aufenthalt auch ohne dies gut gefallen und war ein würdiger Abschluss für unsere Thailandzeit.

Mit dem Nachtbus fahren wir nun nach Nong Khai, der letzen Stadt vor der thailändisch-laotischen Grenze. Wir hoffen sehr, dass die Einreise in Laos problemlos klappt und melden uns bald hoffentlich aus der laotischen Hauptstadt Vientiane. Bis bald!

Milly & Marcel

Wir sind Milly und Marcel

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