Asien,  Reisetagebuch

Canngu

Einer meiner Pläne auf Bali – Surfen lernen. 
Für meine erste Woche auf Bali buchte ich mir ein Surfcamp, um meinen Plan in die Tat umzusetzen. Ich entschied mich für das Dreamsea Sufcamp, da eine Freundin deren Camp in Lissabon bereits besuchte und damit sehr zufrieden war – in diesem Sinne vielen Dank an Nathalie! 🙂 

Man kann es nicht anders sagen – das Surfcamp war ein Traum! Ich buchte ein Wochenpaket inklusive 12 Surfstunden, 7x Frühstück, 5x Dinner, 3 Yoga-Stunden und 2 Fitness-Stunden. Auch wenn ich wirklich kein Fan von Yoga war besuchte ich die 3 Kurse, welche mir nach den Surfstunden wirklich gut taten. Die Fitness Stunden habe ich nachdem ich mir einen Kurs angeschaut habe lieber sein lassen, da ich zu 100% davon riesigen Muskelkater bekommen hätte und das paddeln mir dadurch noch schwerer gefallen wäre. 😀
Bevor ich zu den Surfstunden komme: das Essen! Ich habs geliebt – es war ein Traum! Ich kann mich nicht an das letzte Mal erinnern so guten Kaffee getrunken zu haben und da das Essen inklusive war, war es schön mal nicht auf die Preise achten zu müssen. 

Jeden Tag ging es täglich für zwei Stunden um 6:30 Uhr zum Strand. Da die Strömung ziemlich stark war ging es für uns auf Wunsch 3 Tage nach Sanur, was zwar ca. 3 Stunden im Auto + mit dem Boot aufs Meer raus fahren bedeutete, jedoch viel bessere Bedingungen für uns mit sich brachte. 


Leider ist surfen nicht so einfach wie es in den meisten Filmen aussieht. Die meiste Zeit ist man mit paddeln beschäftigt, um dann für ein paar Sekunden auf dem Brett zu stehen. Um richtig gut im Surfen zu werden benötigt man Jahre! In meiner einen Woche bin ich soweit gekommen, dass ich vernünftig und halbwegs sicher auf dem Board stehen kann, was nicht gleichzeitig bedeutet, dass man jede Welle steht. Jeden Tag waren unsere 3 Surflehrer dabei, welche einen mit Tipps unterstützen, einem sagen welche Welle man nehmen soll und einem den letzten Anstoß geben, da es wirklich nicht einfach ist eine Welle selbst zu bekommen. 

Im nächsten Video bin ich die zweite von rechts:

Mehr als Surfen, Yoga, schlafen, essen, einem Beach Clean-Up und einen Sonnenuntergang angucken habe ich in dieser Woche nicht unternommen, da ich seit langem mal wieder eine Woche lang an einem Ort war und dies ziemlich entspannend war. Wer sich jetzt denkt “du hast seit knapp 8 Monaten Urlaub” – alle paar Tage die Stadt zu wechseln und sich ständig neue Sachen anzugucken kann ziemlich anstrengend sein.

Surfen ist wirklich eine super coole Erfahrung, ich werde definitiv versuchen noch weiter Surfstunden auf meiner Reise zu nehmen und mit Sicherheit irgendwann nochmal ein Surfcamp in Europa besuchen!

Milly

Wir sind Milly und Marcel

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