Asien,  Reisetagebuch

Ao Nang

Das erste Mal mit dem Moped unterwegs!

Ao Nang ist ein kleiner, sehr touristischer Ort in der Nähe des noch stärker touristischen Krabi. Viele Inseln lassen sich von Ao Nang aus ansteuern, wir erkundeten aber eher das sehr schöne Umland und betätigten uns sogar sportlich!

 

Unser Hostel:

Das ‘The Moment Hostel’ in Ao Nang war sicherlich das größte Hostel bisher, über 20 Zimmer gab es entlang des langen Flures (unser Zimmer enthielt acht Betten). Dennoch war es wirklich sehr sauber und in der Nacht konnte man dank der Klimaanlage wirklich angenehm schlafen (auch wenn die Matratzen nicht mit deutschen Betten mithalten konnten und eher einem Stuhlpolster glichen). Die Badezimmer waren einfach riesig und so kann man sich nie in die Quere.

Gleich gegenüber vom Hostel befand sich ein Foodmarket mit günstigem und leckerem Thaifood, außerdem war unser bester Freund ‘7-Eleven’ (eine weit verbreitete Minimarktkette mit großem Fertiggericht-Bereich und Aufwärmservice) nur wenige Meter entfernt.

 

Was es zu sehen gab: 

Railay-Halbinsel:

Den ersten Abend nutzten wir für einen Besuch der Railay-Halbinsel mit seinem wunderschönen Strand. Von Ao Nang aus fahren regelmäßig Longtailboote zur Railay-Halbinsel, die Fahrt dauerte etwa 15 Minuten.

 

Tab Kak Hang Nak Nature Trail:

Anstatt der vielen schönen Insel (Phi Phi Island lässt grüßen) erkundeten wir eher das Umland rund um Ao Nang, dafür mieteten wir uns zwei Roller, das mit Abstand beliebteste Verkehrsmittel in Thailand. Nach einem eher wackligen Beginn (Milly war noch nie vorher Roller gefahren, außerdem herrscht in Thailand Linksverkehr) schafften wir die 17km lange Anreise doch problemlos und es kam sogar ein wenig Spaß auf. Die ‘Roller’ haben hier übrigens mindestens 110cm3 und sind daher eigentlich Motorräder, aber was solls?

Unser Ziel war der ‘Tab Kak Hang Nak Nature Trail’, eine 3,8km lange und wahnsinnig anstrengende Bergwanderung. Am Ende wartete ein wirklich lohnenswerter Ausblick sowie ein sicherlich einzigartiger ‘Fotospot’.

 

Mangrovenwald:

Auf einem Blog hatten wir von einem 30km entfernten Mangrovenwald gelesen, diesen besuchten wir am Tag nach der Bergwanderung (mit entsprechendem Muskelkater) ebenfalls mit dem Roller. Durch den Wald führte ein Steg und die Bäume mit dem blauem Wasser sahen wirklich ganz cool aus. Sogar ein kleines Krokodil konnten wir beobachten, für ein Foto reichte es aber nicht.

Am Ende wartete noch eine Badestelle, im Gegensatz zum Meer war das Wasser dabei erfrischen kühl.

 

Tiger Cave Tempel:

Eine der berühmtesten Sehenswürdigkeiten rund um Krabi ist der ‘Tiger Cave Tempel’, neben einem riesigen Tempel gibt es als Besonderheit auf dem nebenliegenden Berg noch eine Plattform mit einem großen Buddha. Insgesamt 1260 Treppenstufen führen den Berg hinauf, der Aufstieg dauerte ungefähr eine Stunde. Auf dem Weg trafen wir ein paar Affen an, neben den vielen Straßenhunden die anderen tierischen Bewohner der Tempelanlage.

In Tempelanlagen müssen die Schultern sowie die Knie bedeckt sein, bspw. mit diesem superstylischem Rock. Außerdem ist man dort barfuß unterwegs.

Die Affen sind super zutraulich, man muss daher höllisch auf seine Sachen aufpassen!

 

Für uns geht es jetzt für einen kurzen Stop nach Koh Samui, eine der beliebtesten und größten Insel im Golf von Thailand!

Milly & Marcel

Wir sind Milly und Marcel

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